Erntefest – žnjowny swěźeń

Junggesellenkarren

Ein besonderer Höhepunkt im bäuerlichen Arbeitsjahr war das Einbringen der Kornernte.

Man feierte ihn mit verschiedenen Bräuchen, so dem Hahnschlagen (zabijanje kokota), dem Hahnrupfen (łapanje kokota) und dem Stollenreiten (rejtowanje wo kołac).

Eichenpforte mit Reiter zum Hahnrupfen

In Burg wird der Brauch des Hahnrupfens gepflegt.

Auf dem Feld, wo die letzte Korngarbe gefallen ist, wird eine mit Eichenlaub umwundene Pforte aufgestellt. In diese Pforte wird ein toter Hahn, der als Fruchtbarkeitssymbol gilt, aufgehangen. Die Burschen reiten im Galopp durch das Tor und versuchen, Kopf und Flügel zu ergattern.

Wem dies gelingt, wird zum Erntekönig gekrönt und darf sich aus dem Kreis der Mädchen in den festlichen Tanztrachten eine Königin wählen.



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Das Wetter im Amt Burg


      

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